Mehrwertsteueränderungen

Update zur Mehrwertsteuersenkung, Mehrwertsteuersenkung zum 01.07.2020

Alle neuen Vorgaben integriert: Die befristete Mehrwertsteuersenkung von 19 % auf 16 % bzw. von 7 % auf 5 % tritt am 1. Juli in Kraft. Alle dafür erforderlichen Änderungen sind in der Software eingebaut. Das heißt konkret:

  • Die neuen Mehrwertsteuersätze 16 % und 5 % wurden im Programm ergänzt.
  • Der neue Mehrwertsteuer-Check unterstützt Sie optimal bei der Umstellung auf die neuen Steuersätze. Außerdem gibt er praktische Hilfestellungen.
  • Aktualisieren Sie im Bereich „Abo/Wartung“ in Ihren Vorlagen die Mehrwertsteuersätze ganz einfach über das Kontextmenü.

Sie finden diese Informationen auch auf der Startseite vom Lexware unter: InfoCenter

 

Empfehlung von DOT für die verschiedenen Situationen

Lexware enstscheidet anhand des Rechnungsdatums, ob der Steuersatz 19% oder 16% eingesetzt wird. Das passt ab 01.07.2020 dann für Leistungen die ab dem 01.07.2020 ausgeführt bzw. erst im Juli 2020 fertiggestellt wurden. Wenn die Leistung / Lieferung vor dem 01.07.2020 erfolgt ist, dann muss mit 19% abgerechnet werden.

Variante 1 – Leistung vor dem 01.07.2020 fertiggestellt – Rechnung ab 01.07.2020:

Das ist schwierig zu lösen und Bedarf einer zumindest kurzfristigen Rücknahme der 16% in den Konteneinstellungen des Erlöskonto (der Erlöskonten). Dann kann man diese Rechnungen noch schreiben und dann muss wieder auf 16% zurück gestellt werden. Beim Buchen sollte man dann unbedingt mit dem Leistungsdatum aus dem Monat 06/2020 buchen, da das sonst weitere Probleme nach sich ziehen kann (Umsatzsteuervoranmeldung) und die Buchungen auch kontrollieren. Dann sollte Warenwirtschaft und Buchhaltung passen.

Bitte auf keinen Fall die Rückstellung vergessen !!!

Variante 2 – Leistung nach dem 01.07.2020 fertiggestellt – Rechnung ab 01.07.2020:

Auftrag weiterführen oder neu anlegen, Wenn Umstellungsfrage kommt „JA“ wählen. Rechnung wird mit 16% erstellt

Vorbereitung der Rückstellung auf den Steuersatz 19% ab 01.01.2021

Sollten Sie Aufträge erhalten, die sich ggf. bis ins Jahr 2021 „ziehen“, wäre es unsere Empfehlung in allen Auftragsdokumenten den Hinweis aufzunehmen: „Es wird die zum Abrechnungszeitpunkt gültige Umsatzsteuer in Ansatz gebracht.“

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